Aktuelles im HVG

Bericht der Marbacher Zeitung am 30.05.2018

Ein Paukenschlag und inspirierende Musik

Harmonika-Verein Großbottwar-Oberstenfeld Akkordeonspieler verschiedener Altersgruppen begeistern das Publikum.

Konzert

Oberstenfeld Der Harmonika-Verein veranstaltete am 5. Mai ein Konzert mit anspruchsvoller Akkordeonmusik.

Zu Beginn des gut besuchten Konzerts im Saal des Bürgerhauses Oberstenfeld hatte Julian Weinmann seinen ersten öffentlichen Auftritt als neuer 1. Vorsitzender des Harmonika-Vereins e.V. Großbottwar-Oberstenfeld. Herzlich begrüßte er die anwesenden Gäste und dankte allen, die zum Gelingen des Abends beitrugen. Sympathisch unkonventionell beendete er seine Rede mit einem beherzten Schlag auf die Pauke, bevor er das Mikrofon an den musikalischen Leiter Günther Stoll übergab. Dieser führte in gewohnt charmanter Manier die Konzertbesucher durch den Abend.

Das kleine aber sehr feine Jugendorchester unter der Leitung von Oleg Gridnev sorgte mit der „Vegelinsuite“ von Jacob de Haan für einen sehr stimmungsvollen Auftakt. Die vier Teile dieser Suite enthalten klassische Elemente, die mit Elementen aus der Popmusik verbunden werden. Drängende Rhythmen treffen auf zarte, lebensfrohe, beschwingte Melodien, welche die elf Jugendlichen mit großer Intensität und beeindruckender Dynamik aus ihren Akkordeons kitzelten. Ein wahrer Ohrenschmaus.

Schwungvoll und heiter lud das Schülerorchester die Zuhörer zu Telemanns „Tanz-Suite“ und der „Trilogie Nr. 1“ von Rolf Ehme ein. Der Auftritt der Jüngsten mit ihrer Dirigentin Susanne Winkler rief beim Publikum große Anerkennung hervor, was sich deutlich am Applaus zeigte. Anschließend überzeugte auch der siebzehnjährige Solist Michael Fischer mit dem gefühlsvoll und gekonnt vorgetragenen „Preludio Op. 31“ von Adamo Volpi.

Mit „Inspirations“, einer modernen Originalkomposition für Akkordeonorchester von Hans-Günther Kölz, eröffnete das 1. Orchester seinen Konzertbeitrag. Das zweisätzige Stück aus dem Jahre 2000 handelt von der spannungsgeladenen Beziehung zwischen zwei Menschen. Dies spiegelt sich abwechslungsreich in Tempi und Melodien wieder. Ebenso kurzweilig: „Serenissima“ - Impressionen aus Venedig – so der Titel der musikalischen Reiseerinnerungen des Komponisten Wolfgang Ruß-Plötz. Herrlich umgesetzt und von den Akkordeonisten virtuos vorgetragen, hatte man sofort die Lagunenstadt mit ihren schönsten italienischen Szenen vor Augen.

Nach diesen beiden modernen Werken stand ein wahrer Klassiker auf dem Programm. Bei dem womöglich bekanntesten Konzertwalzer aller Zeiten „An der schönen, blauen Donau“ von Johann Strauß war von den Musikern höchste Konzentration und Fingerfertigkeit gefordert. Auch diese Herausforderung meisterte das Orchester geführt von seinem Dirigenten Günther Stoll auf beeindruckende Weise.

Die Anwesenheit eines besonderen Gastes machte den Abschluss zu einem besonderen Moment. Adolf Götz zählt seit vielen Jahren zu den am häufigsten gespielten Komponisten der Akkordeon-Szene. Er, dem HVG freundschaftlich verbunden, ließ es sich trotz seines hohen Alters nicht nehmen, wieder einmal nach Oberstenfeld zu kommen. Stand doch seine „Slavonska Rhapsodija“ auf dem Programm. Mächtig und erhaben intonierten die Musikerinnen und Musiker dieses wahrlich festliche Stück.

Das begeisterte Publikum forderte mit anhaltendem Applaus noch mehrere Zugaben. Mit diesem klassischen Konzert hat der HVG wieder einmal bewiesen, wie virtuos Akkordeonmusik umgesetzt werden kann.

Stephanie Knorpp, Schriftführerin


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW3 2018

„Musik ist Trumpf“ – gut gelauntes Unterhaltungskonzert des HVG


Es war ein ausgesprochen fröhliches Konzert, welches der HVG am Samstag vor dem dritten Advent im vollbesetzten Bürgerhaus in Oberstenfeld feierte. Das lag zum einen an der überaus abwechslungsreichen Auswahl der Musiktitel, darunter viele bekannte Ohrwürmer. Vor allem aber sorgten die vielen hoch motivierten Akkordeonspielerinnen und Spielern für eine gelöste Stimmung. Die muntere Moderation des musikalischen Leiters Günther Stoll führte dazu, dass es auch zwischen den einzelnen Stücken nie langatmig wurde.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Wolfgang Matt wurde der Konzertabend vom Jugendorchester schwungvoll mit „Lisa“ einer Komposition des Jazz Akkordeonisten Frank Marocco eröffnet. Diesen Titel hatte der Dirigent des Jugendorchesters Oleg Gridnev eigens arrangiert. Es folgten mit „I do, I do, I do“ und „Waterloo“ zwei unvergessliche zeitlose ABBA-Songs, die gefühlvoll vorgetragen wurden. Nach diesem gelungenen Auftakt begeisterte der siebzehnjährige Michael Fischer als Solist das Publikum mit einer einfühlsam gespielten Sonatine von Muzio Clementi.

Dann zeigten die Akkordeon-Racker unter der Leitung von Susanne Winkler ihr Können. Die Jungen und Mädchen im Alter zwischen sieben und neun Jahren sind die Jüngsten der HVG-Familie. Für sie war schon die Hauptprobe am Nachmittag sehr aufregend. Eifrig hatten sie für ihren ersten gemeinsamen Auftritt nicht nur die Musikstücke geübt, sondern auch das Ein,- und Ablaufen und das Verbeugen auf der Bühne. Am Abend verhielten sie sich dann fast wie die Profis und ließen „Das muntere Mäuslein“ einen lustigen Walzer tanzen und präsentierten mit „Bajazzo und der Clown“ einen flotten Foxtrott.

Das Schülerorchester, ebenfalls dirigiert von Susanne Winkler, nahm die Zuhörer mit der „Happy Junior’s Apres-Ski-Party“ von Gottfried Hummel auf einen musikalischen Ausflug auf die Piste. Hervorragend spielten sie in vier Sätzen die Kombinationen aus modernen Rhythmen und traditionellen alpenländischen Melodien. Schnell sprang der Funke auf das Publikum über, welches die gute Laune Musik mitsummte und im Takt klatschend begleitete.

Auch beim Vortrag des beliebten Freizeitorchesters juckte es die Besucher in den Beinen, einige hätten an liebsten getanzt. Entspannt und groovie begann die Truppe um Oleg Gridnev mit den gefälligen, lässigen Jazztitel „Lullaby of Birdland“, regte dann luftig leicht mit dem weltberühmten Filmtitel „Sous le ciel de Paris“ zum Träumen an um schließlich mit dem satten „Jailhouse Rock“ so richtig einen „rauszulassen“. Ein fulminanter Abschluss des ersten Teiles der mit lang anhaltendem Beifall belohnt wurde.

Genauso „beswingt“ ging es nach der Pause weiter. Das 1. Orchester unter der Leitung von Günther Stoll interpretierte Benny Goodmans Jazz-Komposition „Don’t be that way“ und Josef Zawinuls „Mercy, mercy, mercy“ auf ausgezeichnete Weise. Ebenso großartig präsentierten die Spielerinnen und Spieler die unvergleichlichen Melodien der „West Side Story“. Joe Cockers wehmütiges „Noubliez Jamais“ bildete einen feinen Kontrast zu den anschließend wieder beschwingten „Greatest Hits“ von Tom Jones. Am Ende nochmals Jazz: „L.O.V.E.“ von Bert Kämpfert.

Unter lang anhaltenden und begeisterten Beifall traten zum Abschluss alle Mitwirkenden an die Bühne und genossen den verdienten Applaus. Das 1. Orchester spielte zum Ausklang das zur Jahreszeit passende „Winter Wonderland“ und wollte sich damit eigentlich von den Zuhörern verabschieden. Doch diese forderten vehement eine weitere Zugabe und so erklang mit „Mercy, mercy, mercy“ nochmals der Hit des Abends.

Musik ist Trumpf! Einmal mehr zeigte der HVG wie populär und mitreißend Akkordeonmusik sein kann.


Bericht der Marbacher Zeitung am 19.12.2017

Neugierig machend auf das nächste Mal

Oberstenfeld Immer wieder erstaunlich und wohltuend ist die Professionalität bei Veranstaltungen des Harmonika-Vereins Großbottwar-Oberstenfeld. Zum x-ten Mal zu beobachten ist dies bei "Musik ist Trumpf" am Samstag im Bürgerhaus gewesen. Von Helmut Schwarz

Konzert

Die Bühne gleicht vor Beginn einem Profi-Studio: Notenpulte nebst Instrumenten in professioneller Ausrichtung – startklar. Die Akteure können ohne Umschweife loslegen. Schon die Racker mit den Kleinsten wissen, wo’s lang geht. So ganz nebenbei wird klar, wie die Ordnung funktioniert: Die Riemen der Instrumente griffbereit, aber geschlossen bis zur Ankunft der Dirigentin – daran ändert selbst ein unbedachtes Wort des obersten musikalischen Leiters in seiner Rolle als Moderator nichts. Ordnung bleibt Ordnung – und das bedeutet: Pünktlicher Beginn und ebenso pünktliches Ende. Absolut wohltuend für die Besucher.

Nach kurzem Grußwort des Vorsitzenden Wolfgang Matt übernimmt der musikalische Chef im Ring, Günther Stoll, als Moderator unterhaltsam plaudernd die Regie. Das Jugendorchester unter Oleg Gridnev beginnt die Musikfolge und lässt aufhorchen mit einem von Gridnev arrangierten Titel. Dem Stück „Lisa“ folgen zwei Abba-Stücke („I do, I do“ und „Waterloo“), mit viel Gefühl dargeboten. Dann eine Überraschung und ein erster Höhepunkt: Michael Fischer beweist als Solist mit einer Clementi-Sonatine sein Können. Er spielt trotz seiner Jugend enorm einfühlsam und technisch absolut sicher.

Wie Oleg Gridnev mit dem Jugendorchester zeigt auch Susane Winkler mit den Rackern und dem Schülerorchester, dass sich die Schützlinge bei ihr in besten Händen befinden. Die jüngsten Nachwuchs-„Racker“ spielen – die Beine zum Teil nicht auf den Boden reichend – keck und munter und ebenso sicher Ton für Ton und lassen „Das muntere Mäuslein“ sowie „Bajazzo und der Clown“ erklingen – einfühlsam und fehlerlos. Das Schülerorchester agiert schon sehr gekonnt bei Gottfried Hummels „Happy Junior’s Apres-Ski-Party“, mit dem „Schneewalzer“ und dem „Zillertaler Hochzeitsmarsch“.

Das Freizeitorchester präsentierte sich unter seinem Dirigenten Oleg Gridnev als durch und durch disziplinierter Klangkörper. Die Freizeit-Akkordeonisten zeigten sich ebenso firm im jazz-orientierten Sound wie im Rock- oder im Bereich des französischen Chansons. Mit „Lullaby of Birdland“, einem Jazz-Standard aus der Feder des Pianisten George Shearing als Hommage an die legendäre New Yorker Jazzband Birdland und arrangiert von Oleg Gridnev, zeigten sich die Akkordeonisten jazzerfahren. Unter dem Titel „Sous le ciel de Paris“ brillierten sie im Chanson-Stil und mit dem Jailhouse-Rock ebenso firm in der Rockmusik.

Auch beim Block des 1. Orchesters übernahm Günther Stoll die Moderation, der das Orchester glänzend durch die verschiedenen Stilrichtungen führte. Unverkennbar der Sound von Benny Goodman bei „Don’t be that way“. Von den Musikern hervorragend interpretiert „Mercy, Mercy, Mercy“ von Josef Zawinul. Ganz große Klasse die Auszüge aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ mit „Tonight“ und „Maria“ und dem großartigen America-Song, der noch lange in den Ohren nachklang. „N’oubliez jamais“, der Song von Joe Cocker mit den bohrenden, nachdenklich stimmenden Fragen „Papa, warum...“, lässt nicht mehr los bei der Musik von Jim Cregan, und schließlich „Tom Jones Greatest Hits“ wie „Delilah“ und „Help yourself“ und abschließend „L.O.V.E.“ von Bert Kaempfert begeisterten die Besucher bei „Musik ist Trumpf“ – wieder ein kaum vergesslicher Abend des HVG, mit leichter Hand serviert und neugierig machend auf das nächste Mal. „Fortsetzung folgt“ mit bereits festliegenden Daten am 5. Mai und und am 22. Dezember nächsten Jahres.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW47 2017

Viel Anerkennung für den Akkordeon-Nachwuchs

Gut besuchter Vorspielnachmittag des Harmonika-Verein e.V. Großbottwar-Oberstenfeld am 12.11.2017

Vorspielnachmittag

Für die Akkordeonschülerinnen und -schüler des HVG ist der Vorspielnachmittag einer der Höhepunkte des Jahres. Hier können sie zeigen, was sie in den vergangenen Monaten durch fleißiges Üben dazu gelernt haben.

Das Schülerorchester unter der Leitung von Susanne Winkler eröffnete das Programm mit einem gefälligen Musettewalzer und sorgte damit für einen gelungen Auftakt des Nachmittags. Der 1. Vorsitzende Wolfgang Matt freute sich sehr, dass er neben dem Ehrenvorsitzenden Siegfried Groß und seiner Frau Karin auch rund 60 weitere Gäste in der Aula der Realschule in Großbottwar begrüßen durfte. Er bedankte sich beim Jugendausschuss für die eigenständige und erfolgreiche Organisation der Veranstaltung.

Dann standen die zehn Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt, die sich als Solisten oder im Duo ihrem aufmerksamen Publikum präsentierten. Einen besonderen Applaus erhielt Noah für seinen Mut als erster aufzutreten. Aber auch alle anderen Jungs und Mädchen bekamen für ihre Darbietung viel Beifall von den Gästen. Die Akkordeonlehrer Susanne Winkler und Oleg Gridnev lobten ihre Schützlinge mit anerkennenden Blicken, Schulterklopfen und „Daumen hoch“. Auch Wolfgang Matt hob am Ende des Programms nochmals die Leistung der Kinder und Jugendlichen hervor: „Ein Auftritt bedeutet vorher viel üben, viel vorbereiten und dann noch das Lampenfieber überwinden.“ Eine besondere Freude war es für den Vereinsvorstand mit Jasmin Braun, Elias Henke, Elena Sandrin und Christina Seufer gleich vier Nachwuchsspielerinnen und -spieler für fünf Jahre aktives Musizieren in der Gemeinschaft mit einer Belobigungs-Urkunde zu ehren.

Im Anschluss klang der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen gemütlich aus. Ein Dank geht an dieser Stelle an alle Spender. Der Erlös des Kuchenverkaufs kommt der Jugendausbildung zu Gute.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW28-30 2017

Hochzeitstrilogie

2017 ist ein „HVG - Hochzeitsjahr“. Gleich drei Mal hieß es beim 1.Orchester: „Auf das Brautpaar ein dreifach kräftiges Zug –Druck…!“

Hochzeit

Bereits im April feierten Michael und Luciana eine romantische Strandhochzeit im fernen Brasilien, der Heimat der Braut.

Für das 1. Orchester war die Entfernung kein Problem – es sendete kurzerhand einen musikalischen Gruß per Videobotschaft.

Wir wünschen Michael und Luciana für ihre weitere gemeinsame Zukunft alles Liebe und Gute!


Hochzeit Hochzeit

Im Juni überraschte das 1. Orchester Stephanie und Hubert nach deren standesamtlichen Trauung in Asperg mit einem flotten musikalischen Ständchen.

Wir wünschen Stephanie und Hubert für ihre weitere gemeinsame Zukunft alles Liebe und Gute!


Hochzeit Hochzeit

Anfang Juli feierten Marleen und Steffen in Kleinbottwar eine große Just-Married-Party zu der auch das 1. Orchester eingeladen war. Wer sich diese Truppe zu einer Feier einlädt weiß, dass er nicht einfach so davon kommt. Und so musste das Brautpaar ein paar kniffelige Aufgaben lösen, um sich das Hochzeitsgeschenk - einen Sack voll „Heu“ - zu verdienen.

Belohnt für die Mühe wurden die frisch gebackenen Eheleute mit mehreren schwungvollen Musikstücken. Bei „Les Humphries“ dem Lieblingstitel der Braut, durfte diese das Orchester selbst dirigieren.

Wir wünschen Marleen und Steffen für ihre weitere gemeinsame Zukunft alles Liebe und Gute!


Beim Rafting spannende Momente erlebt

Harmonikaverein Großbottwar-Oberstenfeld Der Jugendausflug führte die Teilnehmer in ein Murgtal-Dorf im Schwarzwald. Von dort hat die Gruppe das Abseilen von einer 15 Meter hohen Brücke geübt und war später mit einem Schlauchboot unterwegs.

Weitere Bilder vom Jugendwochenende

Jugendausflug

Großbottwar/Oberstenfeld Ziel des diesjährigen Jugendausfluges im Mai war das Murgtal-Dorf Raumünzach im Schwarzwald. Der Jugendausschuss des Harmonika-Vereins Großbottwar-Oberstenfeld organisierte dieses Wochenende und freute sich über zahlreiche Teilnehmer. 16 Kinder und Jugendliche aus der Tastenbande, dem Schülerorchester und dem Jungendorchester waren gemeinsam mit sieben Betreuern unterwegs.

Nachdem wir am Samstagvormittag in Raumünzach angekommen waren, bezogen wir unsere Unterkunft im Pfadfinderheim. Wenig später ging es los zum ersten Programmpunkt, dem Abseilen von einer gut 15 Meter hohen Brücke in das Flussbett der Murg. Nach anfänglichem Zögern meisterten fast alle Teilnehmer diese Mutprobe. Gleich darauf wanderten wir im Flussbett flussaufwärts.

Gruppe meistert knifflige Passagen
Dabei mussten wir einige schwierige Passagen meistern, wie das Überklettern von Findlingen oder das Springen von einem zum anderen Stein.

Nachdem wir diese Wanderung gut absolviert hatten, gab es zur Stärkung einen Mittagssnack. Danach stand das Highlight des Tages bevor: das Rafting. Nach einer Sicherheitseinweisung stürzten sich jeweils bis zu fünf HVGler in einem Schlauchboot in die Fluten und versuchten, mehrere Stromschwellen unbeschadet zu passieren. Nach anfänglichem Ausprobieren klappte es dann aber immer besser.

Zum Abendessen gab es Maultaschen, und anschließend haben wir den Abend gemütlich mit gemeinsamen Spielen ausklingen lassen. Am nächsten Tag nutzten wir das umliegende Gelände und das tolle Wetter, um Frisbee, Indiaca, Fußball und Rugby zu spielen. Leider neigte sich das aufregende Wochenende schon dem Ende zu, weswegen wenig später auch schon die Taschen gepackt und die Zimmer geputzt werden mussten. Mit vier Fahrzeugen traten wir am Sonntagnachmittag letztendlich wieder die Heimfahrt an.

Dank gilt Helfern und Sponsoren
Wir danken den Helfern Julian und Volker, die uns mit ihrer Erfahrung und Hilfe toll unterstützt haben. Außerdem gilt ein großer Dank den Sponsoren des Unterfangens. Ohne diese Unterstützung wäre dieser Ausflug nicht möglich gewesen. Mehr zum Verein unter www.hvgonline.de.

Benedikt Kurz, Harmonikaverein


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW21 2017

Akkordeonjugend präsentierte sich mit einem eigenem Konzert

Konzert Konzert

Nachdem am 6. Mai das 1. Orchester gemeinsam mit dem Duo Nebl und Nebl ihren großen Auftritt beim Jubiläumskonzert in Oberstenfeld hatten, stand nur wenige Tage danach der HVG-Nachwuchs im strahlenden Mittelpunkt.

Anschließend setzte Cathrin Mauer, Nufringen, eine 15 jährige Schülerin des Akkordeonlehrers Günther Stoll, der durch das Programm führte, als Solistin mit drei Stücken das Programm fort. Beidhändig und auswendig spielend, war von ihr ein Präludium des Komponisten Hans Brehme zu hören. Auch das „Roccata“ von Hans-Günther Kölz und der „Libertango“ von Astor Piazolla zeigte eine musikalisch begabte, außergewöhnliche Solistin, der das Publikum stürmischen Beifall zollte.

Als weiter Solist überraschte der 16jährige Michael Fischer, ein “Eigengewächs“ aus dem HVG-Jugendorchester, der mit „Romance“ von Frank Angelis und aus „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi mit „Der Winter“ zu hören war. Auch er zeigte ebenfalls auswendig spielend ein hervorragendes Können mit dem Akkordeon. Auch ihm zollten die Zuhörer großen Beifall.

Unter der Leitung von Oleg Gridnev spielte dann das Jugendorchester des HVG auf und präsentierte Melodien von den beiden bekannten Akkordeonkomponisten Hans-Günther Kölz und Hermann Illenberger. Das Orchester mit seinen 15 Mitgliedern bewies dabei gutes Können und gefiel mit seinen wechselvollen und melodischen Melodien. Auch ihm zollte das Publikum herzlichen Beifall.

(Werner Fuchs)


Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung am 16.05.2017

Die Jugendorchester überzeugen

Konzert der Jugendlichen des Harmonikavereins Großbottwar-Oberstenfeld

Großbottwar - von Werner Fuchs

Konzert

Erstmals in der über 85-jährigen Geschichte des Harmonikavereins Großbottwar-Oberstenfeld veranstalteten die Jugendlichen des Vereins ein eigenes Konzert, das in Winzerhausen stattfand. Seit 25 Jahren, seitdem Günther Stoll Leiter des 1. HVG-Orchesters ist, finden alljährlich zwei Konzerte des Vereins statt, bei dem die vier Orchester und eine Spielgruppe musizieren. Das Jugendorchester konnte dieses Mal beim Frühjahrskonzert des HVG nicht auftreten, da der zweite Teil von den Ausnahmemusikern Andreas Nebl (Akkordeon) und dessen Bruder Frank Nebl (Klarinette) bestritten wurde. Das Schülerorchester unter der Leitung von Susanne Winkler begann mit einem Musikstück von Alexander Jekic. Im Gegensatz zum Titel „Kleines Durcheinander“ beeindruckten die Zehnjährigen mit quirligem und sicheren Spiel und bekamen dafür reichlich Beifall der zweihundert Zuhörer. Auch mit dem zweiten Musikstück von Oliver Loh „Im alten Schloss“ sowie „Good Mood Waltz“ von Oliver Tomkin zeigte das 16 Mitglieder zählende Schülerorchester, dass es einiges auf dem Kasten hat.

Cathrin Maucher aus Nufringen, eine 15-jährige Schülerin des Akkordeonlehrers Günther Stoll, der auch in Winzerhausen durch das Programm führte, setzte das Programm als Solistin mit drei Stücken fort. Als erstklassige Akkordeonistin war von ihr ein Präludium des Stuttgarter Komponisten Hans Brehme zu hören. Auch das „Roccata“ von Hans-Günther Kölz zeigte eine musikalisch begabte, außergewöhnliche Solistin. Auch beim „Libertango“ von Astor Piazolla bewies Cathrin Maucher außergewöhnliches Können mit dem Akkordeon, als sie den Takt des Stückes neben dem Spielen auf ihr Akkordeon klopfte.

Als weiterer Solist überraschte der 16-jährige Michael Fischer, ein „Eigengewächs“ aus dem HVG-Jugendorchester, der mit „Romance“ von Frank Angelis und mit „Der Winter“ aus „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi zu hören war. Auch er spielte auswendig und begleitete sich selbst mit dem Bassregister.

Unter der Leitung von Oleg Gridnev spielte dann das Jugendorchester des HVG auf und spielte Melodien der beiden Akkordeonkomponisten Hans-Günther Kölz und Hermann Illenberger. Das Orchester mit seinen 15 Mitgliedern gefiel mit seinen wechselvollen und melodischen Melodien.


Bericht der Marbacher Zeitung am 15.05.2017

Ein Konzert mit Schwung und einigen Überraschungen

Großbottwar-Winzerhausen Die Jugendlichen des Harmonika-Vereins haben in der Michaelskirche aufgespielt. Von Thomas Weingärtner

Konzert

Fans der gepflegten Handharmonika-Musik kamen am Freitagabend in der Winzerhäuser Michaelskirche voll auf ihre Kosten. Beim Jugendkonzert des Harmonika-Vereins Großbottwar-Oberstenfeld gaben sich die jungen Talente regelrecht die Klinke in die Hand. Dabei lieferten die Nachwuchs-Musiker ein abwechslungsreiches Programm ab, voller Schwung und mit einigen Überraschungen.

Wer glaubte, dass junge Instrumentalisten sich ausschließlich für moderne Musik interessieren, der wurde am Freitagabend eines Besseren belehrt. Zusammen präsentierten zwei Ensembles und zwei Solisten eine bunte Mischung verschiedener Epochen. Für die Jugendlichen bildete das Konzert einen Ausgleich zum verpassten Auftritt beim Frühjahrskonzert. Ganze 25?Jahre besteht der HVG bereits, und dies wurde gebührend gefeiert. „Wir haben Gäste von befreundeten Vereinen eingeladen“, sagt der erste Vorsitzende des HVG, Wolfgang Matt. Um das Programm nicht übermäßig lang werden zu lassen, hatten die Jugendlichen weichen müssen. „Natürlich wollten wir der Vereinsjugend aber auch einen gebührenden Rahmen schaffen, daher das Jugendkonzert“, erklärt Matt. „Normalerweise tritt ja die Jugend mit uns beim Frühjahrskonzert auf.“

Den Start am Freitag machte das Schülerorchester unter der Leitung von Susanne Winkler. Mit „Kleines Durcheinander“ von Alexander Jekic bewiesen die Heranwachsenden ein besonderes Gespür für Struktur. Das Stück spielt sich nämlich wie eine klassische Fuge. Da war nicht nur gutes Timing, sondern auch ein gutes Ohr gefragt. Weiter ging es mit „Im alten Schloss“ von Oliver Loh, und mit „Good Mood Waltz“ von Oliver Tomkin wurde es zum Ende hin noch einmal richtig schwungvoll. „Das Schülerorchester besteht aus unseren weniger erfahrenen Talenten“, erläutert Wolfgang Matt.

Den Mittelteil bildeten gleich zwei Solisten. Die 15-Jährige Cathrin Maucher gab Stücke aus der sogenannten Trossinger Schule zum Besten. Technisch sauber und routiniert präsentierte Maucher drei Kompositionen und erntete viel Applaus. „Eigentlich sollte sie ja krank im Bett liegen, aber den Auftritt wollte sie sich nicht nehmen lassen“, lobte der Musikalische Leiter Günther Stoll, der in den Umbaupausen mit kurzen Moderationen unterhielt. Der 16-jährige Michael Fischer lieferte „Romance“ von Franck Angelis und einen besonders schwierigen Klassiker. Vivaldis „Winter“ begeisterte die Zuschauer und demonstrierte nicht nur das Talent des jungen Solisten, sondern auch die Vielseitigkeit der Handharmonika.

Das große Finale kam dann vom Jugendorchester, das mit „Open Air“ von Hans-Günther Kölz und „Suite contraire“, von Herrmann Illenberger entzückte.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW20 2017

Grandioses Konzert zum 25jährigen Jubiläum

Konzert Konzert

Das „Frühlingskonzert“ des HVG am 6.Mai im Bürgerhaus in Oberstenfeld war ohne Zweifel Höhepunkt dieser Konzertreihe seit ihrem Bestehen. Der musikalische Leiter Günther Stoll konnte die international ausgezeichneten Kammermusiker Frank Nebl (Soloklarinettist der Badischen Staatsoper) und Andreas Nebl (Dozent für Akkordeon am Hohner-Konservatorium Trossingen) für ein Mitwirken beim Jubiläumskonzert gewinnen, welche dann anstelle der sonst auftretenden weiteren Orchester des HVG als Duo die zweite Hälfte des Abends bestritten. Günther Stoll präsentierte sich nicht nur als exzellenter Orchesterdirigent, sondern wie immer auch als wortgewandter und unterhaltsamer Entertainer, als er durch das Programm führte.

„Akkordeon trifft Klassik(er)“ hieß der Titel des Abends - und dieser war Programm. Das 1. Orchester eröffnete das Konzert mit dem „Einzug der Königin von Saba“ aus „Salomon“, von Georg Friedrich Händel. Die barocke Musik, von den Akkordeons gespielt, war unverkennbar auch als solche zu hören und wurde vom Publikum mit herzlichem Beifall bedacht. Dann folgten die vier Sätze der von Adolf Götz komponierten „Dalmatinische Tänze“. Diese sind an jugoslawischen Liedern und Tänzen orientiert und wurden in ungewöhnlicher Klangvielfalt und mit zahlreichen Tempowechseln fehlerfrei aufgespielt. Großer Beifall des Publikums dankte den Spielerinnen und Spielern des über 30 Mitglieder zählenden Orchesters, welche mit Sebastian Brauchle und Annegret Groß an Schlaginstrumenten verstärkt war. Dann wechselte das Orchester zum Altklassiker Wolfgang Amadeus Mozart und spielte dessen Ouvertüre aus der „Zauberflöte“. Auch dieses Musikstück präzise dargeboten, erhielt von den Zuhörern großen Zuspruch. Mit den drei Sätzen aus „Divertimento“, der Vertonung eines schwedischen Volkslieds, hörte das Publikum das Glanzstück des Fritz Dobler, der im Jahr 1954 „Weltmeister des Akkordeon“ in Stuttgart geworden war und bewunderte auch hier das hervorragende Können der Orchestermitglieder und ihres Dirigenten. Zum Schluss des HVG Vortrags dann eine Neuschöpfung des Wolfgang Ruß, Dozent am Trossinger Konservatorium mit den „Seven Songs of Joy“ mit rhythmischen Variationen frei nach Beethovens Melodie „Ode an die Freude“ aus dessen 9. Sinfonie. Auch dafür langanhaltender und stürmischer Applaus der Zuhörer, eine Zugabe fordernd, die mit dem „Kolo“ der „Dalmatinischen Tänze“ auch gewährt wurde.

Was dann nach einer Pause folgte an Darbietungen des Duos „Nebel & Nebel“ war ein musikalisches In- und mit-einander von Akkordeon und Klarinette auf höchstem Niveau und Präzession und das mit Musik von Bach und Mozart und dies überraschenderweise in einer klanglichen Harmonie, wie dies von Akkordeon und Klarinette kaum zu erwarten war.

Brillantes Spiel der Finger an Klarinette und Akkordeon durch die beiden Musiker. Angefangen mit drei Sätzen einer Sonate g-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach zeigte den musikalischen Einklang der beiden Brüder. In atemloser Stille verfolgte das Publikum den Auftritt von Andreas (Akkordeon) und Frank Nebl (Klarinette) auch beim zweiten Stück dem „Allegro rustico“ von Sofia Gubaidulina. Dann ein „Divertimento C-Dur“ von Mozart in fünf Sätzen war ebenso ein Hochgenuss, wie die vorausgegangenen Darbietungen der beiden Ausnahmekünstler, welche ihr über einstündiges Programm mit dem „Heavy Tango“ des zeitgenössischen französischen und weltweit bekannten Jazz-Akkordeonisten Richard Galliano und natürlich stürmischen herausgeklatschten Zugaben und Zurufen beendeten.

(Werner Fuchs)


Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung am 09.05.2017

Mit stürmisch gefeierten Klassikern

Harmonikaverein Großbottwar-Oberstenfeld lädt zum Frühlingskonzert zwei Ausnahme-Musiker ein

Oberstenfeld - von Werner Fuchs

Konzert

Das Frühlingskonzert des Harmonika-Vereins Großbottwar-Oberstenfeld im Bürgerhaus Oberstenfeld war ohne Zweifel Höhepunkt dieser Konzertreihe seit ihrem Bestehen. Günther Stoll, seit über 25 Jahren Leiter des ersten HVG-Orchesters, hatte die international ausgezeichneten Kammermusiker Frank Nebl (Soloklarinettist der Badischen Staatsoper) und Andreas Nebl (Dozent für Akkordeon am Hohner-Konservatorium Trossingen) gewinnen können, welche anstelle der sonst auftretenden weiteren Orchester des HVG als Duo die zweite Hälfte des Frühlingskonzerts bestritten.

„Akkordeon trifft Klassik(er)“ hatte der Verein sein Programm betitelt. Das Orchester spielte Klassiker von Händel und Mozart und zu Klassikern gewordene Akkordeon-Tonschöpfungen der bekannten Akkordeonkomponisten Adolf Götz und Fritz Dobler. Günther Stoll präsentierte sich nicht nur als exzellenter Orchesterdirigent mit seinem von ihm geschulten Orchester, sondern auch als unterhaltsamer Entertainer. Das sich im einheitlichen Outfit mit Pinkfarben zeigende erste Orchester eröffnete das Konzert mit dem „Einzug der Königin von Saba“ aus „Salomon“, welches der deutsch-britische Komponist Georg Friedrich Händel komponierte und 1749 in London erstmals aufführte.

Das Publikum bedachte die barocke Musik mit herzlichem Beifall. Dann folgten die vier Sätze der von Adolf Götz komponierten und von Akkordeonorchestern am häufigsten gespielten „Dalmatinischen Tänze“ – in ungewöhnlicher Klangvielfalt und mit zahlreichen Tempowechseln fehlerfrei aufgespielt. Großer Beifall des Publikums dankte den Spielern des über 30 Mitglieder zählenden Harmonikaorchesters, das mit Sebastian Brauchle und Annegret Groß an Schlaginstrumenten verstärkt war.

Dann wechselte das Orchester wieder zum Alt-Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart und spielte dessen Ouvertüre zur „Zauberflöte“. Auch dieses Musikstück – präzise aufgespielt – erhielt von den Zuhörern großen Beifall. Mit den drei Sätzen aus „Divertimento“, der Vertonung eines schwedischen Volkslieds, hörte das Publikum das Glanzstück von Fritz Dobler, der im Jahr 1954 „Weltmeister des Akkordeons“ in Stuttgart geworden war und bewunderte auch hier das hervorragende Können der Orchestermitglieder und ihres Dirigenten. Zum Schluss des HVG-Konzerts dann eine Neuschöpfung von Wolfgang Ruß, Dozent am Trossinger Konservatorium mit den „Seven Songs of Joy“ mit sieben rhythmischen Variationen frei nach Beethovens Melodie „Ode an die Freude“ aus dessen 9. Sinfonie. Auch dafür gab es lang anhaltenden und stürmischen Beifall der Zuhörer, die eine Zugabe forderten, die mit dem „Kolo“ der „Dalmatinischen Tänze“ auch gewährt wurde.

Was nach einer Pause folgte an Darbietungen des Duos „Nebel & Nebel“ hatten die Zuhörer noch nie gehört, gesehen und erlebt: ein musikalisches In- und Miteinander von Akkordeon und Klarinette auf höchstem Niveau und mit höchster Präzision und das mit Musik von Bach und Mozart. Brillantes Spiel der Finger an Klarinette und Akkordeon, beim Akkordeon auch unter Einbeziehung der Bässe. Angefangen mit drei Sätzen einer Sonate in gmoll von Carl Philipp Emanuel Bach zeigte den musikalischen Einklang der beiden auch als Kammermusiker tätigen Brüder. In atemloser Stille verfolgte das Publikum die Auftritte von Andreas (Akkordeon) und Frank Nebl (Klarinette) auch beim zweiten Stück der russisch-tatarischen Komponistin Sofia Gubaidulina mit deren „Allegro rustico“. Das „Divertimento C-Dur“ von Mozart in fünf Sätzen war ebenso ein Hochgenuss, wie die vorausgegangenen Darbietungen der beiden Ausnahmekünstler, die ihr über einstündiges Konzert mit dem „Heavy Tango“ des zeitgenössischen französischen und weltweit bekannnten Jazz-Akkordeonisten Richard Galliano und einer stürmischen erklatschten Zugabe beendeten.

Das Auftreten und musikalische Zusammenspiel der beiden war für alle Zuhörer zu einem einmaligen Musikerlebnis geworden.


Bericht der Marbacher Zeitung am 08.05.2017

Gastgeber und Gäste begeistern gleichermaßen

Oberstenfeld Beim 25. Frühjahrskonzert des Harmonika-Vereins ist das Duo "Nebl & Nebl" zu Gast gewesen. Von Helmut Schwarz

Konzert

Es ist immer wieder erstaunlich, was der Harmonika-Verein Großbottwar-Oberstenfeld an Professionalität und Qualität bei seinen musikalischen Darbietungen zu bieten hat. Jüngstes Beispiel dafür das 25. Frühjahrs-Konzert im Oberstenfelder Bürgerhaus, wo lediglich minimale Lücken im Publikum optisch den üblichen Erfolg hätten schmälern können, was jedoch durch den frenetischen Applaus der begeisterten Besucher voll aufgewertet wurde, die mehrfach eine letzte Zugabe durch das Duo Nebl & Nebl „herausschinden“ konnten. Andreas Nebl (Akkordeon) und Frank Nebl (Klarinette) waren als Gäste für das Jubiläumskonzert gewonnen worden und konnten die in sie gesetzten Erwartungen voll und ganz erfüllen. Sie ließen das Konzert zum Erlebnis werden.

Zum 25. Frühjahrskonzert lädt man sich Gäste ein, hatte der Vorsitzende Wolfgang Matt in seinem Grußwort angekündigt und zugleich darauf verwiesen, dass die Jugend mit einem Kirchenkonzert in Winzerhausen am Freitag, 12. Mai, ebenfalls zu einem besonderen Ereignis einladen möchte.

Der HVG hatte sein Konzert unter das Motto „Akkordeon trifft Klassik(er)“ gestellt. Der musikalische Leiter Günther Stoll führte in bewährter Weise mit Hintergrundwissen über die Komponisten und ihre Musik durch das Programm. Ob der prachtvolle barocke „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel, die Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ des Klassikers Mozart, oder die „Dalmatinischen Tänze“ ein Divertimento oder „Seven Songs“ der Zeitgenossen Adolf Götz, Fritz Dobler beziehungsweise Wolfgang Ruß – Günther Stoll, der ihre Musik kennt und liebt und sie als Dirigent in faszinierender Weise interpretiert und durch das Orchester in allen Farben ausleben lässt, hat auch immer noch eine charakterisierende besondere Bemerkung parat.

Klassische Musik auf dem Akkordeon? Nicht immer fällt die Antwort auf diese Frage positiv aus. Wenn sie von Günther Stoll serviert und so großartig orchestral interpretiert wird wie am Samstag durch das HVG-Orchester, dann vergisst man das Instrument und erlebt nur noch Musik. Das gilt für die barock festlich schwungvolle Musik ebenso wie für die modernen Variationen des Songs of Joy, der nach den Worten Schillers und Beethovens Musik zur europäischen Hymne geworden ist.

Im zweiten Teil des Konzertes gehörte die Bühne dem Duo „Nebl & Nebl“. Parallel zum HVG-Orchester auch hier die Schienen Barock mit der Sonate g-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach, der Klassik mit dem Divertimento C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und der Moderne mit „Allegro rustico“ von Sofia Gubaidulina und „Heavy Tango“ von Richard Galliano. Der Auftritt der musikalischen Ausnahme-Talente an Akkordeon und Klarinette, Andreas und Frank Nebl, die ihre Zuhörer am Samstag mit höchster Virtuosität und Musikalität begeistert haben, lässt sich mit „einfach Spitze“ überschreiben. Höchst virtuos die g-moll-Sonate, geradezu atemberaubend die rhythmisch durchsetzten Tonfetzen im „Allegro rustico“, herrlich reizvoll die Tango-Rhythmen, ein Hochgenuss die Mozart’schen Divertimento-Klänge.

Immer wieder forderte stürmischer Beifall die Künstler zu einer weiteren Zugabe auf die Bühne – Anerkennung für einen absolut gelungenen Zugriff auf die Gästeliste des Harmonika-Vereins.


Bericht der Marbacher Zeitung am 21.04.2017, Die Freitagsreportage

Die harte Arbeit an musikalischer Leichtigkeit

Großbottwar Der HVG feiert das 25-Jahr-Jubiläum seines Frühjahrskonzertes. Von Dominik Thewes

Konzert

Die Musiker tragen schwer. Rücken und Schultern halten das 15 Kilo schwere Akkordeon. Jetzt hat das Instrument allerdings für einen kurzen Moment zu schweigen. „Ta, ta, tatatat.“ Fünf Harmonikaspieler, sie bilden die erste Stimme, sprechen gemeinsam den Rhythmus. Es folgen drei zweite Stimmen, drei dritte, zwei vierte, zwei Bässe und schließlich alle zusammen. Dirigent Günther Stoll, Jahrgang 1952, anerkannter Fachlehrer für Akkordeon, achtet penibel auf den Gleichklang. „Oft klappt das Zusammenspiel besser, wenn jedem die rhythmische Figur bereits in Fleisch und Blut übergegangen ist“, erklärt der Dirigent. Seit 1991 steht der musikalische Leiter des Harmonika-Vereins Großbottwar-Oberstenfeld dem Ersten Orchester vor.

In der Tat, beim nächsten Durchlauf lächelt er zufrieden, während er den Taktstock schwingt. Offensichtlich ist es nach seinem Geschmack, was die 15-köpfige Gruppe an diesem Freitagabend zu Gehör bringt. Das sonst etwa 30 Mann zählende Ensemble ist unter anderem dezimiert, weil einige einen Kollegen zu seiner Hochzeit nach Brasilien begleitet haben.

Ungeübte Musiker könnten die häufigen Unterbrechungen an diesem Probeabend leicht missverstehen. Tatsächlich führt nicht mangelndes Können dazu, sondern gehobenes Spiel. Die 15 Musiker haben sich an schwere Literatur herangetraut und feilen nun an den letzten Feinheiten. Perfekt sitzen soll alles am 6. Mai, wenn das Erste Orchester zusammen mit dem preisgekrönten Duo Nebl & Nebl im Oberstenfelder Bürgerhaus unter dem Motto „Akkordeon trifft Klassik(er)“ auftritt. Der Abend ist für die Beteiligten etwas ganz Besonderes: Die Frühjahrskonzerte feiern dann ihr 25-Jahr-Jubiläum. „Bereits das erste davon, 1992 noch in der Aula der Matern-Feuerbacher-Realschule veranstaltet, war gut besucht“, erinnert sich Schriftführerin Stephanie Knorpp. Seither entdecken jährlich mehr Menschen ihre Liebe zur Akkordeonmusik.

„Vorzeichen“ hallt es scharf durch den Musikraum. Erfreut klingt Günther Stoll dabei nicht, auch wenn gerade die „Seven Songs of Joy“ auf dem Probeplan stehen. Doch das knappe Kommando wirkt. Als sich gegen Ende des Stücks immer deutlicher Ludwig van Beethovens Vertonung von Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ herauskristallisiert, erhebt sich das tröge Klassenzimmer in majestätische Sphären.

Doch Moment. Waren da nicht eben Streicher zu hören? Zu entdecken sind sie zwischen all den Akkordeons jedenfalls nicht. „Das ist unser Elektronium“, erklärt Dirigent Günther Stoll lachend. Für den Laien unterscheidet es sich auf den ersten Blick nicht von einem normalen Akkordeon. Bedient wird das Instrument, das mit einem Tongenerator verbunden ist. Auf Knopfdruck wechselt sie die Klangfarbe von einem Streich- zu einem Blasinstrument.

Apropos Knopfdruck. Wegen seiner fehlenden Knöpfe sticht das Instrument von Frank Feix ins Auge. Dem Musiker steht nur die Klaviatur zur Verfügung. Sein Bassakkordeon sorgt dafür für einen stabilen Unterbau des Ensembles.

Im echten wie übertragenem Sinn hält die Gruppe zusammen. Das zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel von Feride Günsoy, an diesem Abend die dienstjüngste Musikerin im Raum. Erst wenige Wochen zuvor hat sie sich eine Knieverletzung zugezogen – „beim Sport, nicht beim Musizieren“, wie sie lachend erklärt – trotzdem hat sie keine Probe versäumt. Ihre Aussage, warum ihr das Akkordeon so sehr ans Herz gewachsen sei, ähnelt der von Susanne Winkler, die seit 47 Jahren die Tasten bedient und damit die dienstältesten Musikerin an diesem Abend ist „Neben der Liebe zur Musik ist es die tolle Gemeinschaft“, schwärmt sie.

„Dieser Zusammenhalt betrifft übrigens nicht nur das Erste Orchester“, versichert der HVG-Vorsitzende Wolfgang Matt. Der Verein eint unter seinem Dach schließlich auch ein Schüler- und Jugendorchester sowie die Youngsters und ein Freizeitorchester. Wenn diesmal der Nachwuchs also nicht beim Frühjahrskonzert dabei ist, hat das einzig und allein den Grund, dass das Ensemble sein 25-Jahr-Jubiläum feiert. Zu kurz kommen sollen die Schüler und Jugendlichen deswegen aber nicht. Im Gegenteil: Ihnen gehört die Bühne in der Kirche in Winzerhausen am Freitag, 12. Mai, von 19.30 Uhr an ganz allein.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW21 2017

Ein Wochenende im fürstlichen Schloss

1. Orchester

Zur Vorbereitung auf das bevorstehende Jubiläums-Konzert verbrachte das 1. Orchester des HVG vom 21. - 23. April ein Probenwochenende in Weikersheim im beschaulichen Taubertal. Dort waren die Spielerinnen und Spieler zu Gast in der Musikakademie Schloss Weikersheim, einer der größten Musikakademien in Deutschland. Als Probedomizil stand dem Orchester das imposante ehemalige Gärtnerhaus der Schlossanlage zur Verfügung. Eingebettet in den herrlichen barocken Schlosspark, war dies ein inspirierender Ort der zu einer besonderen Probeatmosphäre beitrug.

Die sechs intensiven Probeneinheiten erforderten die volle Konzentration und Disziplin der Musiker und ihres Dirigenten Günther Stoll. Gemeinsam konnten die rhythmischen und technischen Feinheiten der Stücke herausgearbeitet und das Zusammenspiel optimiert werden. Es blieb kaum Zeit, das malerische Städtchen zu besichtigen. Es reichte gerade mal für einen schnellen Espresso zwischendurch in einem der netten Cafés auf dem Marktplatz. Eine willkommene (wenn auch sehr kalte) Abwechslung war daher die informative Führung durch das Schloss Weikersheim.

Um den Fingern wenigstens ab und an eine Pause zu gönnen, streute Günther Stoll auch musikgeschichtliche Inhalte ein. Als besonderes „Bonbon“ präsentierte er seinem Orchester die Aufzeichnung eines sehr interessanten Interviews, das er mit dem außergewöhnlichen Akkordeonisten, Musikpädagogen, Dirigent und Komponisten Fritz Dobler im vergangenen Jahr geführt hatte. So erhielten die Spielerinnen und Spieler einen privaten Einblick in dessen leidenschaftliches und überzeugtes Leben für die Akkordeonmusik. Für den Konzertabend steht mit dem „Divertimento“ eines der herausragenden Stücke von Fritz Dobler auf dem Programm.

Neben dem musikalischen Schwerpunkt kamen auch die Geselligkeit und das Miteinander nicht zu kurz. So klangen beide Abende in lockerer Runde im Schlosskeller mit Tischfußball, Billard und Gesprächen aus.

Hochmotiviert und bestens vorbereitet blicken die Musiker nun dem bevorstehenden Jubiläumskonzert entgegen. Alle freuen sich, wenn am 6. Mai 2017 möglichst viele Besucher das Ergebnis der Arbeit unter dem Motto „Akkordeon trifft Klassik(er)“ im Bürgerhaus in Oberstenfeld genießen können.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW12 2017

Bericht zur Mitgliederversammlung

Am 16.03.2017, wurde im Gasthof zum Hirsch die ordentliche Mitgliederversammlung des HVG abgehalten.

Nach seiner Begrüßung dankte der 1.Vorsitzende Wolfgang Matt allen, die sich im vergangenen Jahr tatkräftig für den HVG eingesetzt und den Verein vielfältig unterstützt haben. Anschließend trugen die Vorstandschaft, die Dirigenten, der Jugendleiter sowie die Kassenprüfer ihre Berichte vor. Sie zeigten, dass der HVG wieder einmal auf ein sehr aktives und erfolgreiches Vereinsjahr zurück blicken kann. Ein besonderer Höhepunkt dabei war das 25 Jubiläum von Musik ist Trumpf im Dezember, verbunden mit dem Dirigierjubiläum von Günter Stoll.

Herr Matt erinnerte daran, dass 2016 auch ein Jahr der Weiterentwicklung war. So wurde Anfang des Jahres der HVG-Förderverein gegründet, der seine Arbeit aufgenommen und den HVG tatkräftig unterstützt hat. Matt dankte den ehrenamtlich Tätigen im Förderverein. Auch im Bereich der Jugendarbeit hatten sich Änderungen ergeben. Die Dirigenten Karin Groß und Eugen Sokolkov hatten aus unterschiedlichen Gründen mit ihrer Tätigkeit aufgehört. Zur besseren Aufteilung wurden aus drei Nachwuchsorchester zwei gebildet. Es gibt aktuell das Schüler- und das Jugendorchester. Die Tastenbande wurde aufgelöst. Dies aufgrund sinkender Schülerzahlen, damit auch in Zukunft weiterhin zwei gut besetzte Orchester spielfähig sind. Der Akkordeonunterricht wurde auf Oleg Gridnev übergeleitet ebenso wie das Dirigat von Jugend- und Freizeitorchester. Susanne Winkler hat das Schülerorchester übernommen.

Bevor er um die Entlastung der Vorstandschaft bat, nutzte der Ehrenvorsitzende Herbert Bruker die Gelegenheit und lobte die Vereinsarbeit. „Der Verein präsentiert sich hervorragend nach außen. Die Konzerte sind ein großes Vergnügen. Die ganze Art und Weise, musikalisch und personell. Dies muss man zur Kenntnis nehmen in dieser schwierigen Zeit!“ Der gesamte Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet. Bei den anstehenden Wahlen wurden Susanne Winkler (2. Vorsitzende), Karin Heidak (Kassier), Michael Karrer (Notenwart), Frank Feix (Gerätewart), Alexander Binder (Aktiver Vertreter), Fabian Jung (Aktiver Vertreter), Nejat Günsoy (Passiver Vertreter), Johann Weinmann (Kassenprüfer), Julian Weinmann (Beisitzer) und Robin Pantle (Jugendleiter) in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand berufen wurde Claudia Schmidt als Passive Vertreterin.

Wolfgang Matt sprach allen Gewählten seinen Glückwunsch aus und freut sich auf ein gutes Jahr 2017.


Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung am 19.12.2016

„Musik ist Trumpf“: Gelungene Gala des Harmonika-Vereins

Vier Orchester zeigen, wie vielseitig ein Akkordeon sein kann – Günther Stoll erhält für sein Jubiläum als Dirigent tosenden Beifall und Rosen von den Musikern

Oberstenfeld - von Werner Fuchs

Konzert

„Musik ist Trumpf“, unter diesem Motto macht seit 25 Jahren Günther Stoll (64) mit vier Orchestern und einer Spielgruppe Akkordeonmusik im Bottwartal populär. Seit einem Vierteljahrhundert leitet er das Erste Orchester des Harmonika-Verein Großbottwar-Oberstenfeld als Dirigent. Und er gestaltet alljährlich mit seinen weiteren Dirigenten die Gala „Musik ist Trumpf“, die er zudem wortgewandt und unterhaltsam moderiert.

So waren auch am Samstag wieder zahlreiche Besucher in das Bürgerhaus nach Oberstenfeld gekommen, um sich von den vier Orchestern des HVG unterhalten zu lassen. Und das gelang großartig. Vereinsvorsitzender Wolfgang Matt begrüßte die Besucher und stellte Oleg Gridnev als neuen Leiter des Jugend- und des Freizeitorchesters vor, das er bereits von 1997 bis 2006 ausgebildet und geleitet hatte. Unter seiner Leitung eröffnete das Jugendorchester den Abend mit „Mama Mia“ von Abba, dem als weitere bekannte Titel „As Time Goes By“ und „Money, Money, Money“ folgten. Die Darbietung belohnte das Publikum mit kräftigem Beifall.

Susanne Winkler dirigierte anschließend die jüngsten Akkordeonspieler des HVG im Schülerorchester, die mit einem fehlerfreien Auftritt aufwarteten und für ihr Können auch mit einem lautstarken „Voll cool“ beim gleichnamigen Musikstück Sonderapplaus bekamen.

Das rund 20 Mitglieder zählende Freizeitorchester des Vereins erntete dann für seine drei Beiträge, stürmischen Beifall. Besonders gut kam der durch Elvis Presley populär gewordene Titel „Don‘t be cruel“ an. Ein Zeichen dafür, dass die Gruppe noch längst nicht zum „alten Eisen“ zählt, wenn auch mancher der Musiker schon das Rentenalter erreicht hat.

Wolfgang Matt ehrte verdienstvolle Mitglieder des Vereins, zunächst den seit 25 Jahren für den HVG tätigen Günther Stoll, der neben seinen exzellenten Moderationen bei öffentlichen Veranstaltungen auch für die musikalische Ausrichtung der verschiedenen Orchester verantwortlich ist, und den Verein weithin und in Fachkreisen bekanntgemacht hat. Auch für besondere Auftritte des Orchesters wurde dem Dirigenten für sein professionelles Wirken Lob zuteil. Die Aktiven des Vereins bildeten ein Spalier für ihren „Boss“, jeder überreichte ihm als Dank eine Rose.

Vom Deutschen Harmonikaverband Bezirk Stuttgart-Ludwigsburg ehrte die Bezirksdirigentin Claudia Beck den mit 75 Jahren immer noch aktiv im Freizeitorchester mitspielenden Großbottwarer Winfried Scheffler. Er ist seit 60 Jahren Mitglied im Verein und erhielt die goldene Verbandsehrennadel. Geehrt wurde auch Karin Groß, die nach 20 Jahren ihre Tätigkeit als Dirigentin des Schülerorchesters aufgegeben hat, aber weiterhin aktiv im Ersten Orchester mitspielt. Susanne Winkler, seit mehr als 30 Jahren Dirigentin im Verein, hat das Schülerorchester unter ihre Obhut genommen. Dirigent Eugen Sokolkov wurde auf eigenen Wunsch nach zehnjähriger Tätigkeit als Leiter des Jugend- und des Freizeitorchesters verabschiedet.

Nach einer Pause folgte der große Auftritt des Ersten Orchesters. Günther Stoll hatte nach dem Robbie Williams-Ohrwurm „Let me entertain you“ und einem Medley aus Hits der Bee Gees sein Programm Udo Jürgens gewidmet. Die Akkordeonisten präsentierten elf Melodien und Lieder des Entertainers und erhielten dafür stürmischen Beifall.

Das launig aufspielende Orchester wurde durch die Schlagzeuger Annegret Gross und Sebastian Brauchle sowie Patrik Stein am E-Piano verstärkt. Mit einer amerikanischen Weihnachtsmelodie als Zugabe verabschiedete sich das Ensemble. Der Unterhaltungsabend „Musik ist Trumpf“ hat sich erneut als Publikumsliebling im Reigen der Veranstaltungen des seit 85 Jahren bestehenden Harmonikavereins erwiesen.


Bericht der Marbacher Zeitung am 19.12.2016

Weiße Rosen für den Dirigenten

Oberstenfeld Beim Konzert des Harmonika-Vereins wurde Günther Stoll für 25 Jahre als musikalischer Leiter geehrt. Von Stephanie Nagel

Konzert

Bereits zum 25. Mal hat der Harmonika-Verein Großbottwar-Oberstenfeld (HVG) am Samstagabend zu seinem großen Unterhaltungskonzert „Musik ist Trumpf“ eingeladen. Genauso viele Jahre ist auch Günther Stoll als Dirigent des ersten Orchesters mit dabei. Bei der Moderation des Abends im Bürgerhaus war er ganz in seinem Element und die vier Orchester des HVG zeigten wieder einmal ihr vielfältiges Repertoire.

Den Auftakt übernahm das Jugendorchester. Umrahmt von den ABBA-Titeln „Mamma Mia“ und „Money, Money, Money“ spielte es den Song „As Time Goes By“, der zunächst für ein Musical komponiert und später im Film „Casablanca“ verwendet worden war. Das Schülerorchester hatte mit „Medium Beat“, „Disco“ und „Voll Cool!“ ebenfalls drei moderne Musikstücke zu bieten. Nachdem auch das Freizeitorchester mit den durch Elvis Presley bekannt gewordenen Hits „Surrender“ und „Don’t Be Cruel“ sein Können gezeigt hatte, gab der Erste Vorsitzende Wolfgang Matt einige Veränderungen im Verein bekannt. Er begrüßte Oleg Gridnev offiziell als neuen Dirigenten des Jugend- und Freizeitorchesters. Der gebürtige Ukrainer, der bereits früher für den HVG tätig war, hat auch die Schülerausbildung übernommen. Das Schülerorchester wird Susanne Winkler dirigieren. Für diese Bereiche waren bisher Karin Groß und Eugen Sokolkov verantwortlich, die sich nun aus privaten Gründen verabschiedeten. Der HVG dankte beiden für ihr großes Engagement, ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Beitrag zur Fortführung der Akkordeonmusik im Bottwartal.

Im Anschluss wurde Winfried Scheffler für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Claudia Beck, die Bezirksdirigentin des Deutschen Harmonika-Verbandes, verlieh ihm dafür eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold: „Er war dem Verein eine jahrzehntelange wertvolle Stütze, und das ist wirklich nicht selbstverständlich, dass man so viel persönliche Zeit einbringt.“

Nach der Pause hatten die Vereinsmitglieder für Dirigent Günther Stoll eine Überraschung vorbereitet. Sie reihten sich zu beiden Seiten des Mittelgangs auf und überreichten ihm jeweils eine weiße Rose. An der Bühne angekommen, hielt Günther Stoll einen ganzen Strauß in den Händen. Laut Wolfgang Matt habe man vor 25 Jahren Bedenken gehabt, ob ein so hochkarätiger Dirigent lange in Großbottwar bleiben würde, doch für Günther Stoll gehören für ein gutes Gelingen immer zwei dazu. Er und das Orchester hätten sich von Anfang an miteinander wohlgefühlt.

Mit seinem ersten Orchester startete er dann in den zweiten Teil des Abends im Bürgerhaus. Auf dem Programm stand „Let Me Entertain You“ von Robbie Williams, was auch das Ziel des HVG gut beschreibt – das Publikum zu unterhalten. Es folgte eine Hit-Collection der Bee Gees, darunter „Stayin’ Alive“ und „How Deep Is Your Love“. Für einen weiteren Höhepunkt des Konzerts des Harmonika-Vereins mussten sich die Zuhörer fast bis zum Ende gedulden. Ein Arrangement aus Liedern wie „Siebzehn Jahr, blondes Haar“, „Ich war noch niemals in New York“ und „Merci, Chérie“ war eine Hommage auf den großen Udo Jürgens, von dem ein Orchestermitglied sogar eine Partitur mit Original-Autogramm besitzt.


Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung am 16.12.2016

Seit 25 Jahren Chef des Orchesters

Günther Stoll hat zusammen mit dem Harmonika-Verein die „Musik ist Trumpf“-Konzerte ins Leben gerufen

Großbottwar - von Melinda Schachinger

Günther Stoll

Ursprünglich wollte er drei, höchstens vier Jahre bleiben. Nun ist es schon 25 Jahre her, dass Günther Stoll als Dirigent das erste Orchester im Harmonika-Verein Großbottwar-Oberstenfeld (HVG) leitet. Eine große Neuerung, die Stoll gleich auf den Weg gebracht hat, war das Unterhaltungskonzert „Musik ist Trumpf“, das morgen wieder in Oberstenfeld auf dem Programm steht. Als Stoll 1991 die Leitung des ersten Orchesters übernahm, war ihm klar, dass neben einem klassischen Konzert im Jahr auch ein Konzert zur Unterhaltung her musste.

Morgen kommen die Zuhörer in den Genuss von Stücken wie der „Star Wars“-Filmmusik oder Robbie Williams’ „Let me entertain you“, vorgetragen auf dem Akkordeon. Die Jugendabteilung, für die sich Stoll ebenfalls sehr eingesetzt hat, spielt Hits von Elvis und Abba.

Gemeinsam mit dem ersten Orchester hat der Dirigent ein breites Repertoire mit Stücken von Udo Jürgens einstudiert. „Ich war schon als 17-Jähriger auf einem seiner Konzerte und habe auch sein letztes Konzert in Stuttgart miterlebt“, sagt Stoll. Also stießen die Musiker auf offene Ohren, als sie ihren Dirigenten baten, doch ein paar Lieder des berühmten Sängers einzuplanen.

Weniger anspruchsvoll sind die modernen Stücke im Vergleich mit den Klassikern nicht, meint der gebürtige Stuttgarter: „Beide Stile stellen eine große Herausforderung dar. Privat gehe ich aber als Berufsmusiker doch häufiger zu klassischen Konzerten.“

Die Musik begleitet den 64-Jährigen den ganzen Tag. Die „manchmal beschwerliche Anreise“ von seinem Wohnort im Kreis Böblingen nach Großbottwar versüßt er sich, indem er im Auto Radio oder CDs hört. Immer freitags unternimmt er die Fahrt. An den anderen Tagen ist er in Nufringen und Rutesheim als Dirigent tätig und gibt Akkordeon-Unterricht.

Ein Ende von Stolls enger Beziehung zur Musik ist nicht in Sicht. Während sich viele in seinem Bekanntenkreis zur Ruhe setzen, denkt er darüber noch gar nicht nach: „Viele suchen sich im Ruhestand einen Ausgleich. Aber ich hab ja etwas, was mir Spaß macht. Und solange ich andere Leute zum Musizieren motivieren kann, mache ich weiter.“

Diese tiefe Liebe zur Musik war bei Stoll schon früh vorhanden, wenngleich zunächst nicht absehbar war, dass er Berufsmusiker werden würde. Nachdem er als Achtjähriger mit dem Akkordeonspiel angefangen hatte, machte der Handwerkersohn zunächst eine Ausbildung zum Stuckateur. Irgendwann erzählte sein Vater dem berühmten Moderatoren-Duo Ruth Mönch und Willy Seiler vom Süddeutschen Rundfunk, dass „sein Junger“ gut Akkordeon spielen könne. Zwei Wochen später hatte Stoll sein erstes Engagement.

Diese Erfolgsgeschichte riss nicht ab. Stoll begann zu unterrichten, wurde in Vereinen angestellt, bildete sich weiter zum Dirigenten und lernte interessante und berühmte Musiker kennen. Da diese aus verschiedenen Bereichen kamen, nahm Stoll viele Anregungen von ihnen mit. Hierbei entdeckte Stoll auch das Singen für sich. „Das ist aber mehr ein Hobby“, sagt er.

Stoll ist auch ein Mann, der seinen Wirkungsstätten die Treue hält: „Ich war eigentlich in jedem Verein mindestens zehn Jahre engagiert“, sagt er. Also häufen sich zurzeit die Jubiläen für ihn. In seinem Stammverein Nufringen naht schon das Fünfzigjährige: Hier ist er seit 48 Jahren Dirigent.

Dass beim HVG nun nicht nur das Jubiläum von „Musik ist Trumpf“, sondern auch sein Jubiläum als Dirigent ansteht, ist dem Akkordeonisten erst vor kurzem so richtig bewusst geworden. Viel mehr hatte er den Geburtstag des Konzerts im Blick und freute sich, dass er mit einigen Mitgliedern des Vereins nun schon seit 25 Jahren zusammenarbeiten kann.

Bei aller Liebe zur Musik braucht aber auch ein Dirigent ab und an einen Ausgleich. Den holt sich Stoll vor allem über körperliche Aktivitäten: „Wir wohnen am Ortsrand, also ist es einfach, Spaziergänge oder Wanderungen zu unternehmen. Und im Urlaub geht es in die Berge oder ans Meer.“ Daneben liest Stoll aber auch gerne mal ein gutes Buch oder hält den Kontakt zu Freunden – was für einen, der ständig abends arbeiten muss, gar nicht immer so einfach ist.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW48 2016

"Ausbildung im Verein lohnt sich!"

20. Vorspielnachmittag des Harmonika-Verein e.V. Großbottwar-Oberstenfeld

Vorspielnachmittag Vorspielnachmittag

Herzlich aber kurz und knapp begrüßte der 1. Vorsitzende Wolfgang Matt die rund 60 Gäste, die sich in der Realschule in Großbottwar eingefunden hatten: „ (...) Ich will gar nicht so viel sagen. Die Spieler sind schon aufgeregt genug, sie sollen nicht länger warten.“ Und somit stand der Akkordeonnachwuchs gleich im Mittelpunkt. Die 15 Kinder und Jugendlichen traten als Solisten oder in Duos auf und präsentierten ein oder zwei Stücke, die sie fleißig für diesen Tag vorbereitet hatten. Dabei waren die Fortschritte, welche sich die Akkordeonschülerinnen und -schüler von Jahr zu Jahr erarbeiten deutlich zu sehen und zu hören. Zu Beginn bewegt sich die Musik im 5-Tonraum. Nach und nach werden mehr und mehr Tasten erobert, bis schließlich das gesamte Instrument über mehrere Oktaven bespielt wird. Die Musikstücke werden zunehmend anspruchsvoller, die Dynamik ausgeprägter, die Finger- und Balgtechnik ausgereifter.

Wie gut gemeinsames Musizieren auch in einer größeren Gruppe klingen kann, zeigte das Schülerorchester, welches unter der Leitung von Susanne Winkler das Programm mit zwei schwungvollen Titeln umrahmte.

Nach den gelungenen Vorträgen lobte Wolfgang Matt die Musiker: „Alle haben Mut gezeigt, egal ob sie allein oder zu zweit aufgetreten sind.“ Er dankte den Ausbildern für ihre engagierte Arbeit und betonte: „Ausbildung im Verein lohnt sich!“ Ein anerkennendes Dankeschön richtete er auch an die Mitglieder des Jugendausschusses für die eigenständige und erfolgreiche Organisation des Vorspielnachmittags. Dieser klang in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen aus.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW47 2016

HVG-Geburtstagsständchen

HVG-Geburtstagsständchen

Im Kreise seiner Familie und Nachbarn feierte unser langjähriges Mitglied Erwin Nestel seinen 80. Geburtstag. Das 1. Orchester überbrachte ein musikalisches Ständchen, Glückwünsche gab es vom 1. Vorsitzenden Wolfgang Matt. Er dankte Erwin Nestel für die jahrzehntelange Treue zum HVG und wünschte ihm für die Zukunft weiterhin alles Gute.

Die Spielerinnen und Spieler bedanken sich an dieser Stelle nochmals für die nette Verköstigung mit den leckeren Häppchen in der wohlig warmen „Fest-Garage“.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW40 2016

Freizeitorchester musiziert beim Gemeindefest in Prevorst

Freizeitorchester

Sehr gerne folgte das Freizeitorchester des HVG der Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde zum Gemeindefest am 25. September. Das Orchester unter der Leitung von Oleg Gridnev umrahmte den Gottesdienst im Prevorster Dorfhaus mit den Stücken Viva La Vida, Cachita, Rumba und Perfidia.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW33 2016

HVG beim Kinderferienprogramm!

Sommerferienprogramm

Unter dem Motto "Komm mit, wir tanzen um die Welt" nahm der HVG am 03.08.2016 am Sommerferienproramm der Stadt Großbottwar teil.

11 Mädchen zwischen fünf und acht Jahren begaben sich auf eine musikalische Reise um die Welt. Zu aller erst hieß es "Fremdsprachen lernen". Mit einem Begrüßungslied lernten die Kinder "Hallo" in vielen verschiedenen Sprachen.

So bestens vorbereitet tanzten die Kinder mit bunten Tüchern in den Händen zunächst durch Europa. Weiter ging es dann nach Afrika wo es mit einem freundlichen "Hakuna Matata" mit einer Kamelkarawane durch die heiße, trockene Wüste ging. Hungrig und durstig legten wir in einer Oase eine Pause ein und stärkten uns mit Apfelschorle und Salzbrezeln für die Weiterreise. In Amerika ging es anschließend bei einem Indianertanz wild her. In Asien war es dann auch recht warm, doch beim Fächertanz durften sich alle mit selbst gebastelten Fächern etwas frischen Wind zufächeln. Schnell war dann auch schon die Zeit vergangen und die Kinder wurden von ihren Eltern wieder in Großbottwar abgeholt.


Die HVG-Jugend locht ein

HVG-Jugendausflug Adventure Golf

Weitere Bilder vom Ausflug

Jugendausflug

Am Mittag des zweiten Julis brach der HVG-Tross, bestehend aus Akkordeon-Spielern der Tastenbande und des Schüler- und Jugendorchesters zum Adventure Golf nach Winnenden auf. Adventure Golf unterscheidet sich vom herkömmlichen Minigolf hinsichtlich der Bälle und den natürlich gestalteten Bahnen. Nach einem anfänglichen Regenschauer wagten sich die Gruppen, die aus drei bis fünf Personen bestanden, auf die Bahnen. Dabei versuchten diese ihr Glück, den Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen. Die Anlage hatte ihren Reiz hinsichtlich mancher Bahnen, bei denen eine Höhendifferenz überbrückt oder der Ball durch ein Rohr geschlagen werden musste. Nach gut 90 Minuten hatten die HVG-Teams alle Bahnen absolviert und die Gewinner der einzelnen Gruppen wurden anhand der Punktezettel ermittelt. An der Wunnensteinhalle hatten Julian und Volker bereits das Grillfeuer vorbereitet und verwöhnten die hungrigen Adventure Golf-Spieler mit Grillkäse, roten Würsten und Gemüse. Alle die noch Energie hatten, spielten auf dem Rasen Fußball, Rugby oder Badminton. Unser Dank gilt den Grillmeistern Julian und Volker sowie dem Autohaus Reiche, welches uns einen Bus lieh.

Der HVG-Jugendausschuss unter der Leitung von Robin mit Thea, Carina, Feride, Felix, Harald und Benedikt.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW28 2016

Musikalische Mitwirkung im Gottesdienst

Freizeitorchester

Am Sonntag, den 03.07.2015 umrahmte das Freizeitorchester den Gottesdienst in der Martinskirche mit den Stücken „Con Amore“ und „Amen“ von Pavel Stanek sowie „Auld Lang Syne“, eine Balade von Simon Felder. Die Kirchengemeinde bedankte sich für musikalische Umrahmung mit einem großartigen Applaus.


Der HVG-Förderverein auf dem Fleckenfest

Weitere Bilder vom Fleckenfest

Fleckenfest

Auch das Oberstenfelder Fleckenfest wurde vom wechselhaften, feuchten Wetter der letzten Wochen nicht verschont: Pünktlich zur Eröffnung begann es zu Regen.

Die eifrigen Helfer des HVG-Fördervereins ließen die zahlreichen Gäste, die zum Festakt gekommen waren, nicht im Nassen stehen und stellten rasch zwei Faltzelte auf. So konnten auch die Kinder und Jugendlichen der SKV Abteilung Kinder- und Jugendsport ihre pfiffigen Tänze unter einem schützenden Dach aufführen.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom 1. Orchester des HVG. Auch am Sonntag zur Mittagszeit erklang schwungvolle Akkordeonmusik: Das Freizeitorchester unterhielt die Festbesucher auf beste Weise.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Wie erwartet kamen vor allem die HVG-Burger und die Erdbeerbowle sehr gut an. Ein herzlicher Dank geht an die fleißigen Helfer- vor allem an die der Sonntagsschicht ab 18.00 Uhr, die trotz des Fußballspiels der deutschen Nationalmannschaft den Betrieb am Laufen hielten.

Wir hätten uns insgesamt mehr Festgäste gewünscht – umso mehr bedanken wir uns bei jenen, die den Weg zum Fleckenfest und zu unseren Ständen gefunden haben. Es hat uns Freude gemacht Sie zu bewirten und für Sie zu musizieren.

Sehr herzlich laden wir Sie schon heute zum Straßenfest nach Großbottwar am ersten Septemberwochenende ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW27 2016

1. Orchester umrahmt Versammlung der Raiffeisenbank

Raiffeisenbank

Am Abend des 10.06.2016 hatte die Raiffeisenbank Oberstenfeld eG ihre Mitglieder zu einer Generalversammlung in das Bürgerhaus eingeladen.

Das 1. Orchester des HVG freute sich sehr, die zahlreichen Teilnehmer zu Beginn und am Ende der Veranstaltung mit schwungvollen Titeln musikalisch unterhalten zu dürfen.

Der HVG bedankt sich herzlich bei der Raiffeisenbank Oberstenfeld eG für die großzügige Spende, die der Verein an diesem Abend entgegennehmen durfte.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW24 2016

Festakt 1000 Jahre Stift Oberstenfeld

Festliche Musik und leckere Häppchen

1. Orchester 1. Orchester

Der HVG freute sich sehr beim Festakt „1000 Jahre Stift Oberstenfeld“ im Bürgerhaus musikalisch und kulinarisch mitwirken zu dürfen. Dem feierlichen Anlass entsprechend präsentierte das 1. Orchester zum Auftakt des Abends das gefühlvolle „Air“ von Johann Sebastian Bach und zum Abschluss des Programms das ebenso stimmungsvolle „Concerto d'Amore“ von Jacob de Haan.

Beim gemütlichen Ausklang der Veranstaltung reichten die Spielerinnen und Spieler den Gästen leckere selbstgemachte HVG-Häppchen und erfrischende Getränke.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW22 2016

Applaus für erste Fortschritte mit dem Akkordeon

Akkordeon AG

Am 12. Mai 2016 fand in der Lichtenbergschule in Oberstenfeld ein gelungenes Abschlussvorspiel mit den 8 Teilnehmern der Akkordeon-AG statt. Mit dabei war auch das Schülerorchester des HVG welches das Vorspiel gekonnt umrahmte.

Karin Groß begrüßte das Publikum und stellte den Harmonikaverein kurz vor. Die anwesenden Eltern und Großeltern lauschten dem Vorspiel aufmerksam. Die Kinder haben seit Februar den wöchentlichen AG-Unterricht besucht und viel über die musikalischen Grundlagen und das Musizieren auf dem Akkordeon erlernt. Jedes Kind wurde von der Akkordeonlehrerin Karin Groß vorgestellt. Stolz spielten die jungen Musiker erste Lieder im Fünftonraum, teilweise sogar schon mit Bassbegleitung (!). Belohnt wurden sie dafür von den Zuhörern mit heftigem Applaus.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW19 2016

Festlicher Konzertabend – der HVG begeistert sein Publikum

Konzert

Am 23. April hatte der HVG zum klassischen Konzert in das Oberstenfelder Bürgerhaus eingeladen. Viele Freunde der Akkordeonmusik waren gekommen und wurden vom Vereinsvorsitzenden Wolfgang Matt im voll besetzten Saal herzlich begrüßt. Bevor er das Mikrofon an den Moderator weiterreichte, versäumte Matt nicht die Gäste darauf aufmerksam zu machen, dass vor wenigen Wochen der HVG-Förderverein gegründet wurde und dieser sich über zahlreiche neue Mitglieder freuen würde. Der musikalische Leiter Günther Stoll führte sodann gut gelaunt durch das Programm und stimmte die Zuhörer unterhaltsam und zugleich informativ auf die einzelnen Stücke ein.

Zur Eröffnung erklang das Adagio aus der Violinsonate Nr. 3 von Georg Friedrich Händel, welches vom Jugendorchester unter der Leitung von Eugen Sokolkov sehr gefühlvoll vorgetragen wurde. Mit „Amadeus goes Pop“ folgte eine modernisierte Zusammenstellung aus verschiedenen berühmten Mozart-Themen. Herbei ließen die Musiker ihre Finger erstaunlich schnell über die Tasten tanzen, was das beeindruckte Publikum mit großem Applaus honorierte.

Dann kamen die Jüngsten des Abends auf die Bühne. Die acht Buben und zwei Mädels der „Tastenbande“ - fast alle noch im Grundschulalter zeigten mit einem mutigen Auftritt, dass sie sich keinesfalls hinter den älteren und erfahreneren Spielern der anderen Orchester verstecken müssen. Die festliche „Kleine Konzert-Suite“ von Heinz Waldvogel ist durchaus anspruchsvoll zu spielen. Der HVG-Nachwuchs unter der Leitung von Susanne Winkler meisterte das Musikstück mit Bravour und erntete anerkennenden, kräftigen Beifall.

Diesen erhielt auch das Schülerorchester für „Play Mozart“. Im Gegensatz zu der moderneren Variante des Jugendorchesters, trugen die Schülerinnen und Schüler den „Schwaben-Tanz“ von Leopold Mozart, sowie „Menuett“ und „Allegretto“ von Wolfgang Amadeus Mozart bewusst ganz klassisch vor. Die Dirigentin Karin Groß hatte ihre Spielerinnen und Spieler während der Hauptprobe motivierend daran erinnert: „Mozart ist leicht!“ - (womit nicht der Schwierigkeitsgrad des Stückes gemeint war) - und tatsächlich gelang es den jungen Akkordeonisten sehr gut die Melodien luftig und locker zu präsentieren.

Das 1. Orchester widmete sich der zeitgenössischen konzertanten Literatur und eröffnete seinen Vortrag mit einer Uraufführung. Dirigent Günther Stoll hat das von Luigi di Ghisallo komponierte Blasorchesterstück „Open Air“ erst vor kurzem für Akkordeonorchester arrangiert. Das Publikum wurde sogleich von der furios mit den Akkordeons gespielten Rock-Ouvertüre mitgerissen und dankte mit stürmischem Applaus. Einmal mehr bewies der HVG wie vielseitig ein Konzertabend sein kann. Eben noch hatten Annegret Groß und Sebastian Brauchle das Orchester imposant mit Pauken und Schlagwerk begleitet, nun waren die Akkordeons ganz ohne Schlagzeug sozusagen „pur“ zu hören. Das Thema mit Variationen aus Karl-Heinz Wolters „Sinfonietta Concertante“ stellt spieltechnisch sehr hohe Ansprüche: Ein besonders präzises Zusammenspiel der einzelnen Stimmen, fein herausgearbeitete Unterschiede in der Dynamik und in der Artikulation sind hier gefordert und wurden von den 33 Spielerinnen und Spielern überzeugend dargeboten.

Es folgte die erst 2015 für Akkordeon komponierte Konzertsuite "Singapur Skyline" von Wolfgang Ruß-Plötz. Die kontrastreichen musikalischen Impressionen aus der südostasiatischen Metropole Singapur wurden ebenfalls ausgezeichnet vorgetragen. Zum Abschluss des sehr kurzweiligen Programms zog das 1. Orchester mit der unbeschwerten „Conga del Fuego Nuevo“ von Arturo Márquez und ihren temperamentvollen, kubanischen Rhythmen die Zuhörer erneut in seinen Bann. Mit anhaltendem Beifall forderte das Publikum energisch eine Zugabe. Obwohl ursprünglich etwas anderes vereinbart war, fügte sich Günther Stoll gerne dem spontanen Wunsch seines Orchesters und so erklang noch einmal das Rock Concert „Open Air“ – sehr zur Freude der begeisterten Gäste.


Bericht der Marbacher Zeitung am 26.4.2016

In 90 Minuten Großartiges geleistet

Oberstenfeld Der Harmonika-Verein hat ein starkes Konzert abgeliefert – und mit einer Premiere aufgewartet.
Von Helmut Schwarz

Konzert

Zu einem Abend anspruchsvoller Musik hatte der Harmonika-Verein eingeladen und dabei nicht zu viel versprochen. Im voll besetzten Bürgerhaus konnten die Besucher am Samstag bestätigt finden, dass und wie sich die Harmonikamusik in den Konzertsälen mehr und mehr einen festen Platz erobert, wenn sie gut gespielt und der spezielle Sound dieses Instruments richtig eingesetzt wird.

Der HVG Großbottwar-Oberstenfeld lieferte dafür eindrucksvoll einen Beweis mit der Tastenbande, dem Schüler- und Jugendorchester und vor allem mit dem Ersten Orchester, das mit einem Arrangement seines Dirigenten Günther Stoll von Luigi di Ghisallos „Open Air“-Rockkonzert mit einer Premiere aufwartete. Mit tosendem Beifall dankte das begeisterte Publikum – Stoll und seine Spieler revanchierten sich mit einer Wiederholung als Zugabe.

Stoll war es auch, der die Besucher als sachkundiger Führer durchs Programm leitete, das vom Jugendorchester unter Eugen Sokolkov mit dem Adagio aus der Violinsonate Nr. 3 von Georg Friedrich Händel und mit Melodien von Wolfgang Amadeus Mozart unter dem Titel „Amadeus goes Pop“ eröffnet wurde. Jugendgerecht arrangiert ließ sich das Medley hervorragend interpretieren. Die Tastenbande, gebändigt von Susanne Winkler, überraschte mit einer „kleinen Konzert-Suite“ mit den Sätzen Intrada, Menuett und Finale von Heinz Waldvogel. Auch die Kleinsten folgten aufmerksam der Führung der Dirigentin.

Auch das Schülerorchester unter der Regie von Karin Groß hatte Mozart auf dem Programm: Einmal „Play Mozart“ von Vater Leopold, berühmter Geiger seiner Zeit, mit „Schwabentanz“ und dann Wolfgang Amadeus mit einem Menuett und einem Allegretto, von Wolfgang Kahl arrangiert.

Höchst diszipliniert präsentierte sich das Erste Orchester unter Leitung von Günther Stoll, das mit dem von Luigi di Ghisallo 1999 ursprünglich für großes Blasorchester komponierten „Open Air“-Rock-Konzert einen fulminanten Auftakt lieferte, mit einem eindrucksvollen Pauken-Part, den Sebastian Brauchle grandios meisterte. Nicht minder eindrucksvoll die aparten Akkordeon-Klänge der „Sinfonietta Concertante“ von Karl-Heinz Wolters, der die melancholische Melodie des mittelalterlichen Liedes „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod“ als Thema mit Variationen, mal aufwühlend und mal tröstend, bearbeitet hat. Mit fünf musikalischen Bildern zaubert der Komponist Wolfgang Ruß-Plötz in „Singapur-Skyline“ asiatische Bilder von Chinatown, vom Drachenboot-Rennen und Orchideengarten sowie Raffles Hotel und Marina Bay Sands. Zum Abschluss ein rhythmisches Feuerwerk aus Südamerika von Arturo Márchez, der sich mit „Conga del Fuego Nuevo“ als großartiger Musiker outet. Ein toller musikalischer Abend, der beweist, dass auch in 90 Minuten Großartiges geleistet werden kann.


Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung am 26.4.2016

Zwischen Mozart und feuriger kubanischer Tanzmusik

Orchester des Harmonikavereins Großbottwar-Oberstenfeld präsentieren sich bei ihrem Konzert mit einer großen musikalischen Bandbreite

Oberstenfeld - von Werner Fuchs

Konzert

Mit stürmischem Beifall quittierte das Publikum die Darbietungen des Harmonikavereins Großbottwar-Oberstenfeld (HVG) beim Frühjahrskonzert im Bürgerhaus.

Das Programm eröffnete nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden und Akkordeonisten Wolfgang Matt das Jugendorchester unter der Leitung von Eugen Sokolkov mit der Violinsonate Nr. 3 von Georg Friedrich Händel. Der in Harmonikakreisen bekannte Hans-Günther Kölz hat das Stück für Akkordeonmusik arrangiert.

Unter dem Titel „Amadeus goes Pop“ folgten Melodien von Mozart, die Matthias Hennecke musikalisch für Harmonikas bearbeitet hat. Sebastian Brauchle und Annegret Groß am Schlagzeug sorgten dabei für rhythmischen Pop. Die Grundmelodien von Händels Adagio als auch von Mozart waren dabei für das Publikum offenkundig und Günther Stoll, der in gekonnter, sehr unterhaltsamer Art durch das Programm führte, verstand es, das Publikum mit diesen Melodien auf ein emotionales Erlebnis einzustimmen.

Die „Tastenbande“, ein Dutzend Kinder im Alter von zehn Jahren und Anfänger mit kleiner Harmonika, zeigte mit drei Musikstücken ihr Können, das sie sich als Schüler der Schulen in Oberstenfeld sowie Groß- und Kleinbottwar durch Kooperationen mit HVG-Musiklehrern und unter ihrer Dirigentin Susanne Winkler erarbeitet haben.

Und wieder folgte dann das Schülerorchester ursprünglichen Melodien der Mozarts. Unter anderem war der von Vater Leopold Mozart komponierte „Schwabentanz“ zu hören. Ein Menuett und ein Allegretto seines berühmten Sohnes Wolfgang dirigierte abschließend Karin Groß vor ihrem Schülerorchester.

Dann konnten die Konzertbesucher eine Uraufführung miterleben. Dirigent Günther Stoll hatte das von Kees Vlak unter dem Pseudonym Luigi di Ghisallo geschriebene Blasorchesterstück „Open Air“ so sehr gefallen, dass er es für das Harmonikaorchester umschrieb und arrangierte. In dieser Form war es am Samstagabend erstmals zu hören. Auch das Publikum im Bürgerhaus war sogleich von dem furios gespielten Musikstück hellauf begeistert und dankte den Akkordeonisten mit anhaltendem stürmischem Beifall.

Die „Sinfonietta Concertante“ von Karl-Heinz Wolters folgte und die in mehreren Sätzen aufgespielte „Singapur Skyline“ von Wolfgang Ruß-Plötz zeigten das ausgezeichnete Können der 36 Akkordeonisten des 1. HVG-Orchesters.

Mit „Conga del Fuego Nuevo“ von Arturo Marquez waren dann nochmals feurig-rhythmische Melodien kubanischer Tanzmusik zum Programmende zu hören. Auch hier ertönte wieder stürmischer Beifall, der das Orchester zu einer Wiederholung des Stücks „Open Air“ ermunterte. Das Publikum erlebte ein großartiges Harmonikakonzert und freute sich über das Fortbestehen eines solchen Vereins in heutiger Zeit, wie immer wieder zu hören war.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW12 2016

Feierliche Gründung des HVG-Fördervereins

Gründung HVG-Förderverein Gründung HVG-Förderverein

Am 04.03.2016 trafen sich Mitglieder des Harmonika-Vereins e.V. Großbottwar Oberstenfeld zur konstituierenden Sitzung des HVG-Fördervereins.

Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des Harmonika-Vereins e.V Großbottwar-Oberstenfeld. Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit ausschließlich und mittelbar gemeinnützige Zwecke.

Die von Wolfgang Matt erarbeitete und vorgestellte Satzung wurde von den Gründungsmitgliedern einstimmig angenommen. Ebenfalls einstimmig wurden Herr Nejat Günsoy zum 1. Vorsitzenden, Frau Annette Ramsperger zu seinem Stellvertreter, Herr Alexander Binder zum Kassenwart sowie Simone Schwarz und Marleen Winkler zu Kassenprüferinnen gewählt. Damit gilt der Förderverein offiziell als gegründet.

Die nächsten Schritte werden die Beantragung der Gemeinnützigkeit, sowie die notarielle Eintragung des Vereins sein. Sobald dies geschehen ist, kann der HVG-Förderverein seine Arbeit in vollem Umfang aufnehmen.

Die Gründungsmitglieder des HVG-Fördervereins freuen sich auf hoffentlich zahlreiche Mitglieder zum Wohle der Akkordeonmusik im Bottwartal.


Bericht zur Mitgliederversammlung

Weitere Bilder von der Mitgliederversammlung

Ehrungen

Am 04.03.2016, wurde im Oberstenfelder Bürgerhaus die ordentliche Mitgliederversammlung des HVG abgehalten.

Nach seiner Begrüßung dankte der 1.Vorsitzende Wolfgang Matt allen, die sich im vergangenen Jahr tatkräftig für den HVG eingesetzt und den Verein vielfältig unterstütz haben. Anschließend trugen die Vorstandschaft, die Dirigenten, der Jugendleiter sowie die Kassenprüfer ihre Berichte vor. Sie zeigten, dass der HVG wieder einmal auf ein sehr aktives und erfolgreiches Vereinsjahr zurück blicken kann. Bevor er um die Entlastung der Vorstandschaft bat, merkte der Ehrenvorsitzende Sigfried Groß an, dass „es es recht gut aussieht im Verein“. Besonders freue ihn, dass der Jugendleiter Robin Pantle sehr aktiv ist: „Ein junger Mann an dieser Position ist wichtig“. Der gesamte Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.

Bei den anstehenden Wahlen wurden der 1.Vorsitzende Wolfgang Matt, die Schriftführerin Stephanie Knorpp, der Aktivenvertreter Wolfgang Pantle, die Passivenvertreter Diane Reiche und Uwe Zink sowie Kassenprüferin Andrea Schmidt in ihren Ämtern bestätigt. Wolfgang Matt sprach allen Gewählten seinen Glückwunsch aus und freut sich auf die Zusammenarbeit im Jahr 2016.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden in diesem Jahr wieder zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Besondere Glückwünsche des Deutschen Harmonika Verbands (DHV) gingen an Sigfried Groß und Harald Rausch für 50 Jahre aktive Tätigkeit als Orchesterspieler, sie erhielten die DHV-Verdienstnadel in Gold. Für 20-jährige Tätigkeit als Dirigentin wurde Karin Groß die DHV-Dirigentennadel in Gold überreicht. Die DHV-Jugendleiter-Pin in Gold für 10 Jahre Jugendleitertätigkeit ging an Julian Weinmann.

Bei den HVG-Ehrungen sind besonders zu erwähnen: Winfried Scheffler für 65 Jahre Mitgliedschaft, Günther Schober für 60 Jahre Mitgliedschaft sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft Ottilie Brosi, Werner Buck, Anna Groß, Willi Knorr und Johanna Reiche. Günther Stoll wurde für seine 25 jährige Tätigkeit als Dirigent des 1. Orchesters geehrt. Bereits seit 45 Jahren sind Ursula Golling, Karin Groß und Susanne Winkler als Orchesterspielerinnen beim HVG aktiv.

Wolfgang Matt dankte und gratulierte allen Geehrten sehr herzlich und beschloss die Mitgliederversammlung mit einer Einladung zum Konzert im Bürgerhaus Oberstenfeld am 23.04.2016.


HVG-Jugend begibt sich auf's Glatteis

Wer würde nicht auch liebend gerne mit Freunden zum Schlittschuhlaufen?

Weitere Bilder vom Ausflug

Schlittschuhlaufen

Am 20. Februar war es soweit. Der HVG Jugendausschuss organisierte einen Ausflug in die Eissporthalle nach Ludwigsburg. Treffpunkt war um 12:30 Uhr an der Großbottwarer Realschule, von dort aus luden die Betreuer des Jugendausschuss die Kinder in ihre Autos ein.

Nach einer Fahrt voller Erzählen und Lachen, kamen alle unversehrt an der Eissporthalle an. Der Eintritt und Schlittschuh Verleih wurde teils aus der Jugendkasse des HVG’s, teils aus eigener Hand bezahlt. Um nun endlich auf das Eis zu dürfen, mussten wir die Eislaufpause, in der das Eis frisch gemacht wird allerdings noch abwarten. Die Zeit wurde mit Essen, Trinken und netten Gesprächen überbrückt. Da es sehr kalt war, freuten sich die Kinder umso mehr endlich anzufangen mit dem Schlittschuhlaufen. Die frische Eisfläche lud ein zu schnellen Runden, um sich wieder aufzuwärmen. Auch wenn manche Startschwierigkeiten hatten, konnten alle gut laufen, gerne auch mit der Hilfe eines Pinguins, den man vor sich herschiebt um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Stürze blieben natürlich auch nicht aus. Es war aber meistens nur ein kleiner „ Schock“ der den Kindern ins Gesicht geschrieben stand und mit einem Lolli ließ sich das Drama schnell vergessen. Nach einer zweiten Eislaufpause ging es dann mit neuer Energie weiter.

Zum Schluss wurde noch ein Gruppenbild gemacht, um den schönen Tag auch in Erinnerung zu behalten. Pünktlich waren wir wieder in Großbottwar, wo die Eltern die Kinder in Empfang nahmen. Zusammengefasst gab es nur positive Resonanz. Aussagegen wie „Sie hat eine neue Freundin gefunden und wirklich einen sehr schönen Tag gehabt!“ freuten die Betreuer natürlich sehr.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW10 2016

HVG-Jugend versammelt sich

Am 15.02.2016 fand die alljährliche Jugendversammlung des HVG statt. Eingeladen waren die Spielerinnen und Spieler der Tastenbande sowie des Schüler- und des Jugendorchesters – und fast alle waren gekommen. So konnte der Jugendausschuss 29 interessierten Kindern und Jugendlichen die Arbeit des Gremiums vorstellen. Gemeinsam wurde auf die schönen Aktivitäten des letzten Jahres zurückgeblickt (Geländespiel, Grillen, Bowling, Vorspielnachmittag, u.a. mehr). Auch dieses Jahr sind wieder einige Aktionen geplant. Für künftige Jugendausflüge wurden eifrig Anregungen und Ideen ausgetauscht.

Bei den anschließenden Wahlen, wurden Carina Ungerer, Thea Reiche, Feride Günsoy, Harald Wirth und Benedikt Kurz in den Jugendausschuss gewählt. Kristin Steinhübel und Saskia Wildermuth wurden verabschiedet, beide unterstützen aber bei Bedarf sehr gerne die HVG-Jugend. Jugendleiter Robin Pantle bedankte sich bei allen für ihr Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.


Bericht Großbottwarer+Oberstenfelder Mitteilungsblatt KW9 2016

Schülerorchester übt Mozart

Übetag Übetag

Am Samstag, den 27.2.2016, trafen sich die Spieler vom Schülerorchester zu einem gemeinsamen Übetag. Mit den Jugendausschussmitgliedern Thea Reiche, Felix Klapproth, Robin Pantle sowie ihrer Dirigentin Karin Groß, trainierten sie in Stimmen- und Einzelproben die schwierigsten Abschnitte aus ihrem Konzertstück “Play Mozart“. In den Pausen tummelten sich die Spieler bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulgelände. Zur Mittagspause gab's Pizza und später noch selbstgebackenen Kuchen. Trotz der intensiven Pobearbeit hat der Tag allen Spaß gemacht.




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